Max Prantner beendet Handballkarriere
Der italienische Rückraumspieler Max Prantner beendet mit Ablauf der laufenden Saison bei der SG BBM Bietigheim seine aktive Karriere als Profihandballer. Künftig wird er die SG mit seiner Marketingexpertise und als Jugendtrainer unterstützen sowie den Aufbau seiner eigenen Werbeagentur vorantreiben.
Der am 24. Juni 2000 in Meran geborene Prantner durchlief die Jugend von Alperia Meran Handball und wurde früh zum Leistungsträger, bevor er ab 2018 in der italienischen Serie A zum festen Bestandteil der ersten Mannschaft wurde. Mit konstant starken Leistungen entwickelte er sich dort zu einem Schlüsselspieler im Rückraum und prägte das Spiel seiner Mannschaft nachhaltig. Darüber hinaus spielte Prantner in sämtlichen italienischen Nachwuchs-Nationalteams und gehörte zum erweiterten Aufgebot der A-Nationalmannschaft, die sich vor kurzem für die Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland qualifizierte.
Im Sommer 2025 wechselte er ins Ellental zur SG BBM Bietigheim und unterschrieb einen Vertrag bis 2027. Seine Karriere war zuletzt von Knieproblemen geprägt, die ihn letztendlich zu der Entscheidung führten, seine Laufbahn als Profihandballer frühzeitig zu beenden. Ab kommenden Juli wird Prantner das Geschäftsstellen-Team der SG unterstützen und u.a. seine langjährige Expertise als Videograf einbringen. Aktuell bereits zu sehen bei den von ihm hochwertig produzierten Vertragsverlängerungsvideos der SG-Spieler. Zudem fungiert der sympathische Südtiroler auch weiterhin als Jugendtrainer im Vereinsbereich der SG.
„Manchmal enden Träume viel zu früh, und man kann nichts dagegen tun. Trotzdem bin ich unglaublich stolz, das Trikot der SG getragen zu haben. Nun ist es an der Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen. Ich möchte mich bei der ganzen SG-Familie für die schöne Zeit bedanken, die ich als Spieler hier hatte und freue mich, ab Sommer in einer neuen Funktion dieses Projekt weiterzuentwickeln“, so Prantner.
Auch SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger würdigte Prantners Entwicklung und Einsatz für den Verein: „Zunächst tut es mir wahnsinnig leid für Max, dass er in solch jungem Alter seine Profi-Karriere beenden muss. Auch weil ich weiß, wie sehr er in den letzten Jahren dafür gekämpft hat. Ich freue mich jedoch sehr, dass Max uns in anderer Funktion weiter erhalten bleibt. Mit seiner menschlichen und fachlichen Qualität wird er eine große Bereicherung für uns sein.“
