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SG-Frauen empfangen Pokalsieger HC Leipzig

SG BBM-Frauen empfangen Pokalsieger HC Leipzig

Martin Albertsen: „Das wird eine Herausforderung für uns.“

Kaum von der erfolgreichen Reise im Europapokal nach Dänemark zurückgekehrt, wartet auf die SG BBM Bietigheim, den verlustpunktfreien Spitzenreiter der Handball-Bundesliga Frauen (HBF), das Heimspiel gegen den deutschen Rekordmeister und Pokalsieger HC Leipzig. Der Tabellen-Fünfte gastiert am Mittwoch, 19. April 2017, um 20 Uhr in der Sporthalle am Viadukt in Bietigheim und will Revanche für die 24:32-Heimniederlage nehmen. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, prognostiziert SG BBM-Trainer Martin Albertsen, „der HCL spielt gerade sehr gut und hat zuletzt sein Heimspiel gegen Dortmund mit 27:23 Toren gewonnen.“

Nur drei Tage nach dem Europapokal-Halbfinale im dänischen Nykøbing Falster und dem Erreichen der Finals – dem mit Abstand größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der SG BBM Frauen – findet die nächste hochklassige Bundesligapartie statt. Am Montag erfolgte der Rückflug von Dänemark und bereits am Mittwoch stehen die SG BBM-Frauen schon wieder auf dem Spielfeld, „die Mannschaft steht derzeit unheimlich unter Druck und ist durch die Reise körperlich gefordert“, erläutert Cheftrainer Martin Albertsen.

Der HC Leipzig ist der aktuelle DHB-Pokalsieger

Und jetzt kommt mit dem HC Leipzig ein Team, das seit 1996 sechs Mal Deutscher Meister und sieben Mal DHB-Pokalsieger war. Herausragend beim aktuellen Pokalsieger sind die Nationalspielerinnen Anne Hubinger, Shenia Minevskaja, Saskia Lang sowie Torhüterin Nele Kurzke, die zuletzt mit starken Leistungen überzeugte. Anne „Hubi“ Hubinger warf gegen Dortmund zehn Tore und dies gelang ihr auch in der Vorrunde gegen die SG BBM. In diesem Spiel markierte sie zusammen mit Saskia Lang 17 der 24 Leipziger Treffer. Diesen beiden Torjägerinnen hatte Bietigheim damals unter anderem neun Tore von Maura Visser, acht Treffer von Kim Naidzinavicius und sechs Erfolge von Angela Malestein entgegenzusetzen.

In fremden Hallen gewann das Team von Trainer Norman Rentsch in Leverkusen (36:18), Göppingen (27:25), Nellingen (31:23) und Blomberg (31:25), aus Dortmund (22:22) und Bad Wildungen (24:24) brachte man jeweils einen Punkt mit nach Hause. Dreimal kassierte der HCL eine Auswärtsniederlage – beim Thüringer HC (23:24), in Buxtehude (24:31) und in Neckarsulm (30:33). Vor allem das knappe Ergebnis in Erfurt zeigt, dass die Leipzigerinnen auswärts nicht zu unterschätzen sind.

„Unser Fokus ist am Mittwoch ganz klar auf den Gewinn von zwei Punkten gerichtet“, gibt Martin Albertsen vor, „denn die brauchen wir, um weiter oben zu bleiben.“ Gerade weil seine Spielerinnen derzeit viele Spiele zu bestreiten haben, appelliert der SG BBM-Coach an die Fans: „Wir brauchen so viel Unterstützung wie möglich, deshalb sollten möglichst viele Zuschauer in die Halle kommen und uns lautstark den Rücken stärken!“

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