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SG BBM-Frauen starten torreich und erfolgreich in EHF-Gruppenphase

Für beste Unterhaltung der 1019 Zuschauer in der Halle am Viadukt hat das Team von Martin Albertsen zum Auftakt der EHF-Pokal-Gruppenphase gesorgt. Der ungeschlagene Bundesliga-Spitzenreiter bezwang den norwegischen EHF-Cup-Gewinner von 2007 Byasen Trondheim mit 39:33 (19:18). Die SG BBM-Frauen übernahmen damit auch die Tabellenführung der Gruppe C nach dem ersten Spieltag. Beste Werferin auf dem Feld war Susann Müller mit zehn Treffern.

SG BBM Bietigheim: Roch, Salamakha, Wester - Biltoft, Visser (4), Lauenroth (5), Nina Müller (2), Schulze (2), Baun Eriksen, Naidzinavicius (7), Hundahl (2), Woller (3), Susann Müller (10), Malestein (4), Anastacio

Byasen Trondheim: Lerstad, Pedersen - Aahrdahl (5), Arntzen (4), Venn (7), Tomac (3), Waade (1), Alstad (3), Magnussen, Groetan (4), Jacobsen (3), Hernes, Hjertner (3)

Stimmen

Martin Albertsen, SG BBM Bietigheim: Die Zuschauer haben heute ein torreichse Spiel gesehen. 39 Tore, das gefällt mir auch. Man kann sicherlich auch den Gegner fragen, wann sie zum letzten Mal trotz guter Abwehrleistung 39 Gegentore kassiert haben. Meine Spielerinnen haben vorne sehr gut gekämpft, haben viele Gegenstöße sehr schön gemacht. Ich kann stolz sein auf diese Leistung. Man muss dazu wissen, dass einige Spielerinnen heute krank waren. Das hat man in der Beweglichkeit in der Abwehr gemerkt. Aber wir haben versucht, alles zu geben. Der Gegner hat aber auch eine sehr starke Mannschaft mit drei Europameisterinnen und einem sehr cleveren Trainer, der schon alles gewonnen hat. Wir hatten sehr viel Respekt. Ich bin sicher, das ist eine Mannschaft der Zukunft - wie wir auch.

Arne Högdahl, Byasen Trondheim: Ich habe gehofft, dass wir zwei Punkte mitnehmen können, hatte aber nicht unbedingt erwartet, dass wir das Spiel so ausgeglichen gestalten können. Für mich waren wir jedenfalls nicht der Favorit. Wir haben ein junges, talentiertes Team, das noch nicht so stabil ist. Wir hatten Probleme in der Abwehr und so hatten wir mit 39 Gegentoren am Ende keine Chance.

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